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WASSERKEFIR GRUNDREZEPT

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Wasserkefir ist ein Lebenselixier für dich und deinen Hund. Bewusstseinsweg.info

So machen wir unseren Wasserkefir

Schritt 1: Zutaten und Utensilien vorbereiten

Du benötigst einen Glasbehälter mit 1,5 L Fassungsvermögen, einen Holzlöffel (wir verwenden einen Löffel aus Bambus), einen Trichter, Kaffeefilter und Sieb. Trockenfrüchte, Zitrone, evtl. Ingwer, Mineral- oder Leitungswasser, Rohrzucker. Alle Utensilien, die mit dem Kefir in Berührung kommen, sollten nicht aus Metall sein und nie Chlor, Seife oder Spülmittel ausgesetzt sein!

So sehen Wasserkefir-Kristalle aus. ©Bewusstseinsweg.info

Das mit dem Metall soll anscheinend nur ein Mythos sein! Wir haben es mittlerweile getestet und bei Berührung mit rostfreiem Stahl passiert dem Kefir nichts. Trotzdem haben wir uns an den Bambuslöffel gewöhnt und fühlen uns so einfach noch naturverbundener. Deshalb verwenden wir auch ein Baumwollsieb und kein Plastiksieb. Aber das kannst du dir selbst aussuchen.

Schritt 2: Zuckerwasser herstellen

Mische ca. 40 g Zucker mit 1 L lauwarmen Mineral- oder Leitungswasser, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Du kannst natürlich auch Haushaltszucker verwenden, aber wir haben bemerkt, dass der Geschmack des Wasserkefirs durch Rohrzucker deutlich fruchtiger wird.

Bei weichem Wasser, das heißt, kalkarmen Wasser, ohne Mineralstoffe, benötigt der Kefir eine Prise Meeressalz. Denn Mineralstoffe, wie Magnesium, Kalium sind für den Wasserkefir lebensnotwendig.

Wichtig ist, dass das Wasser nicht heiß ist, da die natürlichen Bakterien des Kefirs sonst sterben. Am besten ist lauwarmes Wasser. Das Gefäß sollte aus Glas sein, da Kefir während der Fermentation Kohlensäure produziert.

Schritt 3: Kefirkörnchen und Trockenfrüchte

Jetzt kommen 100 g Kefirkörnchen zum Zuckerwasser. Dazu gibst du nun 2 getrocknete Datteln, ohne Konservierungsstoffe. Damit das Gemisch länger haltbar wird und nicht oxidiert, geben wir ein wenig Zitronensaft und eine Scheibe Ingwerwurzel dazu. Diese beiden letzten Zutaten sind nicht Pflicht, aber zu empfehlen.

Tipp
Du kannst jegliche getrocknete Früchte verwenden, aber Datteln funktionieren sehr gut. Wir verwenden manchmal statt 2 Datteln, nur eine und geben dann eine getrocknete Pflaume (Zwetschge) dazu. Und manchmal verwenden wir Rosinen oder Feigen. Am besten du probierst, wie sich der Geschmack dadurch verändert und was dir besser schmeckt.

Schritt 4: Kefir abdecken

Decke das Gefäß mit einem Kaffeefilter, oder Küchenpapier ab und befestige ihn mit einem Gummiband. Das Gefäß sollte nie luftdicht verschlossen werden, denn der Kefir benötigt Sauerstoff zum Fermentieren. Dazu stelle das Gefäß an einen lichtgeschützten Ort mit Raumtemperatur.

Wasserkefir benötigt Sauerstoff zum Fermentieren und produziert Kohlensäure. ©Bewusstseinsweg.info

Schritt 5: Fermentationszeit

Der Wasserkefir benötigt mindestens 24-48 h zum Fermentieren. Aber hauptsächlich kommt es darauf an, wie er dir am besten schmeckt. Lässt du ihn länger stehen wird er herber, trinkst du ihn nach einem Tag, ist er bestimmt noch etwas süßlich.

Wir lassen den Wasserkefir immer 48 Stunden fermentieren, seien das Wasser dann in eine Glasflasche (!) ab und verwenden die Kefirkörnchen immer und immer wieder. Nach einigen Tagen haben sich die Körnchen dann dupliziert und du kannst zuerst 1.5 L und dann 2 Liter Wasserkefir herstellen. Natürlich benötigst du dann dementsprechend mehr Zucker und Früchte.

Die Kefirkörnchen müssen beim Wechseln nicht gewaschen werden, jedoch solltest du das Gefäß immer wieder einmal mit heißem Wasser ausspülen. Außerdem kannst du die Körnchen wöchentlich abwiegen und bei Bedarf teilen, damit du nicht zu viel Kefir bzw. zu wenig Wasser verwendest. Ansonsten wirst du schnell bemerken, dass der Wasserkefir säuerlicher wird und mehr Kohlensäure hat.

Tipp
Umso länger du den Wasserkefir aufbewahrst, umso stärker wird er, weil er auch in der Flasche weiter fermentiert. Stellst du ihn in den Kühlschrank, wird die Fermentation etwas eingestellt und hält länger.

Wenn es ein Grundrezept gibt, gibt es auch Folgerezepte!

Das war also das Grundrezept für den Wasserkefir. Wenn dir der Wasserkefir so noch nicht schmeckt, kannst du nach der ersten Fermentation eine weitere vornehmen. Hierfür gibt es sehr viele Rezepte und man kann der Fantasie freien Lauf lassen. Bei der zweiten Fermentation benötigst du die Kefirkörnchen nicht, sondern nur das schon abgeseihte Wasser!

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